Was moderne Menschen suchen
Der Ausdruck »kapellenloser Glaube« stammt aus einem Gedicht von Rainer Maria Rilke. Es beginnt mit der Zeile »Es gibt so wunderweiße Nächte …« und endet mit den Zeilen »… und in die Herzen, traumgemut,/ steigt ein kapellenloser Glaube,/ der leise seine Wunder tut.« Als ich diese Worte zum ersten Mal las, war ich wie elektrisiert. Wie konnte Rilke bereits vor rund hundert Jahren in Worte fassen, was heute von vielen Menschen gesucht wird – ein Glaube ohne »Kapelle«?
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Datum der Erstveröffentlichung: 28.06.2013
Der Autor Gerhard Breidenstein ist evangelischer Theologe.
Er war vielfältig aktiv in den Alternativbewegungen und lebt
jetzt im Ruhestand in der schwäbischen Kleinstadt Murrhardt.
Seit über 20 Jahren praktiziert er die Zen-Meditation.
www.auf-dem-zen-weg.de
Der Autor Gerhard Breidenstein ist evangelischer Theologe.
Er war vielfältig aktiv in den Alternativbewegungen und lebt
jetzt im Ruhestand in der schwäbischen Kleinstadt Murrhardt.
Seit über 20 Jahren praktiziert er die Zen-Meditation.
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