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in grosser gefahr

von Katajun Amirpur vom 12.06.2009
Seit dem Amtsantritt von Mahmud Ahmadinedschad hat sich die Lage der Bahá’í im Iran massiv verschlimmert. Es kommt zu willkürlichen Verhaftungen, Schändungen von Friedhöfen, Drangsalierungen von Schulkindern
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Auf den ersten Blick wirkt alles sehr protestantisch: Das Zentrum der Bahá’í in Köln ist schnörkellos und sehr praktisch ausgerichtet. Kein Schmuck an den Wänden, kaum Bilder, ein einfacher Kelim auf dem Boden, in einem Kreis Stühle und in der Mitte lediglich ein Tisch, auf dem eine Kerze brennt. Zum Neunzehntagefest, dem ersten Tag des Bahá’í-Monats, hat sich die Kölner Gemeinde, die insgesamt rund hundert Mitglieder zählt, in ihrem Zentrum in der Kölner Südstadt versammelt. Das religiöse Jahr der Bahá’í beginnt mit der Tag-und-Nacht-Gleiche am 21. März und gliedert sich in 19 Monate zu 19 Tagen. Jeder Erste des Monats ist ein Festtag, eben das Neunzehntagefest, das gleichzeitig Herzstück des Gemeindelebens ist. Es teilt sich auf in drei Teile: eine Andacht, die Beratung wichtiger Angelegenh