Noch ist ein Lächeln in der Welt
Welch eine Idylle, kein Flieger in der Luft, der das Summen der früh erwachten Bienen stören würde. Sogar das Hundegebell klingt wie eine weit vorher erdachte Symphonie. Ja: Liebe ist ein Gefühl. Ich kann es jetzt spüren.« So der Beitrag eines Lesers für unser Erzählprojekt »Die Liebe in Zeiten von Corona«. Allmählich geht manchen Menschen die Stille auf die Nerven. Sie wollen raus, unter Leuten sein, mal wieder richtig »normal« leben so, wie vor der Corona-Krise. Verständlich, aber immer noch gefährlich. Denn das Virus ist leider nicht verschwunden. Jetzt ist Geduld gefragt, Vernunft und die kluge Einsicht, dass wir das, was wir erreicht haben, nicht leichtsinnig aufs Spiel setzen dürfen. Unsere Leserinnen und Leser von Publik-Forum lehren uns, vor dem Virus nicht zu kapitulieren. Ihre Erfahrungen, ihre Geschichten und Gedichte sind eine Art »widerständige Poesie«, die uns die Augen öffnet und daran erinnert, auch in den dunklen Tagen der Krise die schönen Momente nicht zu übersehen. Denn: Noch ist ein Lächeln in der Welt.
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