Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2015
Das Verschwinden der Freiheit
Der Sozialpsychologe Harald Welzer über die Bedrohung durch Google ...
Der Inhalt:

Überfällige Kurskorrektur

von Franz Segbers vom 08.05.2015
In einer Denkschrift setzt sich die evangelische Kirche vom Neoliberalismus ab
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang sofort plus 2 Hefte gratis nach Hause
  • 4 Wochen kostenlos alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de lesen
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • die nächsten 2 Ausgaben gratis in Ihrem Briefkasten
Digital-Zugang
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Schärfer könnte die Kurskorrektur nicht sein. Setzte die sogenannte Unternehmerdenkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) von 2008 noch ganz auf die neoliberale Deregulierung, so lautet die Botschaft der neuen Denkschrift zur Arbeit: Deregulierung und die neoliberale Verachtung des Staates müssen überwunden werden. Unter dem Titel »Solidarität und Selbstbestimmung im Wandel der Arbeitswelt« wendet sich die EKD gegen Slogans wie »Sozial ist, was Arbeit schafft«. Sie kritisiert die Spaltung zwischen Arm und Reich, den ausufernden Niedriglohnsektor und die befristeten und entregelten Arbeitsverträge.

Statt das Hohelied der Deregulierung zu singen, würdigt die EKD »das Arbeitsrecht als Ausdruck der Würde der arbeitenden Menschen«. Das tut gut in Zei