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Angriffe auf Christen und Muslime in Israel

vom 09.05.2014
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In Israel häufen sich Angriffe auf Christen und Muslime sowie vandalistische Akte. So störten jüdische Bewohner der Kleinstadt Schlomi eine Tauffeier der griechisch-orthodoxen Kirche im ehemaligen arabischen Dorf Al-Bassa. Ein Rabbiner aus dem nordisraelischen Safed forderte in einem Brief an das Patriarchalvikariat Nazareth die Christen des Landes unter Gewaltandrohung zur Ausreise auf. Er wurde von der Polizei verhaftet. Jüdische Jugendliche randalierten auf dem Klostergelände von Tabgha am See Genezareth, warfen ein Kreuz in den See und beschmierten einen Altar mit Schlamm. Ein Gast des Benediktinerklosters wurde angegriffen und bespuckt. Die katholischen Bischöfe forderten von den Behörden ein strengeres Durchgreifen. In der arabischen Kleinstadt Fureidis reagierte die Bevölkerung auf einen Anschlag auf die örtliche Moschee mit einem eintägigen Generalstreik. Auf die Wände waren Parolen wie »Schließt Moscheen, nicht Talmudschulen« gesprüht worden.

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