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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2015
Und der Mensch schuf das Netz
Gott in der digitalen Revolution
Der Inhalt:

Kraftfutter für Großbauern

von Michael Damm vom 10.04.2015
Die Quote wurde abgeschafft, die Milch wird billiger. Aber auf wessen Kosten?

Artgerechte Tierhaltung, regionale Erzeugung, Schutz der bäuerlichen Landwirtschaft – diese Ziele werden von den europäischen Regierungen ständig propagiert, aber nie verfolgt. Im Gegenteil. Sie handeln gegen diese Ziele. Ein Beispiel dafür ist die Abschaffung der Milchquoten für die Landwirte Anfang April.

Nicht dass die Zuteilung einer bestimmten Milchmenge, die ein Bauer produzieren und verkaufen darf, ein effektives Instrument gewesen wäre. Es war bürokratisch und teuer. Aber die Abschaffung dieser Quote ist nur ein Vorteil für Großbauern mit Massentierhaltung. Sie können nun noch mehr Tiere halten, sie mit Kraftfutter zu Milchmaschinen hochdopen – und ihre steigenden Mengen an Milch dann zu günstigen Preisen in die ganze Welt exportieren. Angeblich warten Abnehmer aus China oder Südkorea nur darauf, bis sie günstige deutsche Milch

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