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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2014
Fehlbar
Was die Affäre Limburg lehrt
Der Inhalt:

»Wer Angst hat, findet keinen Frieden«

von Brigitte Neumann vom 11.04.2014
Der Schriftsteller und Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels, Boualem Sansal, wird in Algerien verfolgt. Und hört dennoch nicht auf, mit seinen islamistischen Nachbarn zu diskutieren
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Publik-Forum: Arabische Männer finden den Frieden langweilig, schreiben Sie in Ihrem Buch »Allahs Narren – Wie der Islamismus die Welt erobert«. Ist Frieden in den arabischen Ländern eher ein weibliches Konzept?

Boualem Sansal: Ich bin dagegen, dem Frieden ein Geschlecht zuzuteilen. Aber es ist wahr, die Männer bei uns betrachten Frieden als etwas Langweiliges. Und das liegt an der Erziehung. Wenn ich meine Ansichten in Algerien äußere, dann heißt es: »So redet eine Frau! Der ist doch total verweiblicht! Das ist ein Homosexueller, dem muss man aufs Maul hauen!« Sobald ich mich beispielsweise für den Frieden mit Israel ausspreche, kommen die Leute zu mir und und sagen: »Weißt du, was du da sagst? Wir Araber sind 350 Millionen, und da werden wir doch