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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2011
Zeitenwende
Und Deutschland bewegt sich doch
Der Inhalt:

Auf die Folter gespannt

von Barbara Jentzsch vom 06.05.2011
Der US-Soldat Bradley Manning sitzt in Haft. Er soll Wikileaks Geheimdokumente geliefert haben. Rechte fordern die Todesstrafe
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Während sich die Gründer der Website Wikileaks – Julian Assange und Daniel Domscheit-Berg – vor den Medien kaum retten können, mit ihren Büchern Millionen einstreichen und demnächst auch noch als Hollywoodverschnitt ins Haus stehen, bekommt die Quelle ihres Ruhmes den vollen Zorn der gedemütigten Supermacht Amerika zu spüren. Der US-Soldat Bradley Manning sitzt seit Juli 2010 in Isolationshaft in einem Militärgefängnis der Marine-Basis Quantico im Bundesstaat Virginia. Er soll Wikileaks sensible Daten zu US-Militäreinsätzen in Irak und Afghanistan geliefert haben.

Der 23-jährige Gefreite aus Potomac, Maryland, ist des Geheimnisverrats angeklagt. Er muss mit lebenslanger Haft rechnen. Soeben wurde die Anklage um 22 Punkte erweitert. Es wird