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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2014
Platzt der Traum?
Ukraine: Wie die Europäische Union Frieden und Demokratie stärken kann
Der Inhalt:

ABC der Spiritualität: Gwie Gregorianik

von Mechthild Komesker vom 14.03.2014

Der gregorianische Choral kann als »die Urmutter aller Kirchenmusik« bezeichnet werden und ist zugleich eine sehr alte Form des meditativen Gebets. Er trägt seinen Namen nach Papst Gregor dem Großen († 640) und wird seit über tausend Jahren in Benediktiner- und Zisterzienserklöstern gesungen: »Sieben mal am Tag singe ich dein Lob« (Psalm 119). Die Texte stammen aus der Bibel, vor allem die Psalmen wurden vertont. Die Gregorianik versteht sich als gesungene Ausdeutung eines biblischen Textes, als gesungenes Gebet.

Über Jahrhunderte war der gregorianische Choral die einzige Musik in der Liturgie. Mit dem Aufkommen der Notenschrift und der Mehrstimmigkeit wurde er aus dem Gottesdienst verdrängt. Für moderne Ohren ist eine Annäherung schwierig und sperrig: Gesungen wird einstimmig, ohne Begleitung, ohne festgefügten Rhythmus – und dazu in d

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