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ABC der Spiritualität
Gwie Gregorianik

von Mechthild Komesker vom 14.03.2014
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Der gregorianische Choral kann als »die Urmutter aller Kirchenmusik« bezeichnet werden und ist zugleich eine sehr alte Form des meditativen Gebets. Er trägt seinen Namen nach Papst Gregor dem Großen († 640) und wird seit über tausend Jahren in Benediktiner- und Zisterzienserklöstern gesungen: »Sieben mal am Tag singe ich dein Lob« (Psalm 119). Die Texte stammen aus der Bibel, vor allem die Psalmen wurden vertont. Die Gregorianik versteht sich als gesungene Ausdeutung eines biblischen Textes, als gesungenes Gebet.

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