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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 3/2017
Steife Brise
Wie der Streit um die Windkraft gelöst werden kann
Der Inhalt:

Macht uns das Internet zu schlechteren Menschen?

vom 10.02.2017
Werkzeug oder süßes Gift? Leserstimmen zu der Debatte über die Gefahren der digitalen Medien

Die Digitalisierung kriecht wie ein süßes Gift bis in die tiefsten Schichten unseres Alltags. Ob Automobil oder Internet – nahezu alle menschlichen Erfindungen sind Segen und Fluch zugleich. Entscheidend bleiben Motive und Ziele ihrer Nutzung beziehungsweise ihrer Vermarktung. Eine an humanistischen Werten orientierte Bildungs- und Wirtschaftsstruktur ist zwingend Not-wendige Voraussetzung für ein Leben in Würde und Freiheit. Ein Messer kann Obst schneiden oder einen Menschen töten. Der in Versuchung geführte, abhängige oder verzweifelte Mensch handelt – nicht das Werkzeug! Harald im Spring, Schiltach

Das Internet selbst macht gar nichts. Es eröffnet nur Möglichkeiten, schafft nämlich Zugang zu Informationen. Die Möglichkeiten kann man ge- oder missbrauchen. Die Richtungsentscheidung (besser oder schlechter) wird woanders getroffen! Nicht im Internet! Friedrich Strube, Bremen

Ich unterstreiche jeden Satz in Herrn Schleiders Artikel. Meiner Meinung nach verändert sich der Mensch in Geist, Seele und Körper. Sein Charakter verändert sich, seine Bedürfnisse, sein Verhalten, individuell und sozial, seine Konzentration, seine Kommunikationsfähigkeit. Sein Leben verändert sich. Ein von Daten überflutetes Gehirn verliert die Fähigkeit zum Sehen und zum Urteilen, und so zum Problemelösen. Ebenso gehen die Kreativität und die Originalität verloren. Auch körperlich: Man denke nur an das stundenlange Sitzen vor dem Gerät, an die pausenlos gebeugte Haltung beim Sitzen, Stehen und Gehen, indem mit dem Smartphone »gespielt« wird, samt der Beschallung. Die Verrohung und Verstümmelung der Sprache ist jetzt schon nachzuweisen, ebenso das unkontrollierte, dumme Mitläufertum ohne Kenntnis von Fakten und Wissen. Herrn Altmeyers drei Thesen der positiven Veränderung im Verhalten der Menschen durch das Internet halte ich dagegen für naiv und fast trivial. Das galt vielleicht mal für die Jugend vor zwanzig Jahren, aber nicht mehr 2017. Adelheid Wollmann, Stuttgart

Es gibt eine Erklärung dafür, warum die Netz-Waffen zur Zerstörung von Demokratie, Rechtsstaat und Diversität stark sind: Die Interessen der

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