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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 3/2015
Anders wachsen, jetzt!
Die gute Wirtschaftslage bietet die große Chance für die Abkehr vom »Immer-mehr«
Der Inhalt:

Wie gut ist der Staat zu Familien?

von Barbara Tambour vom 13.02.2015
NachgefragtMit dem Kindergeld bekommen Eltern vom Staat zurück, was er ihnen vorher abgenommen hat, sagt Jürgen Borchert

Publik-Forum: Das Kindergeld soll bald erhöht werden – und die Politik gefällt sich in der großzügigen Geste: So gut meinen wir es mit den Familien. Aber ist das so?

Jürgen Borchert: Nein, der Dieb, der das Geklaute zurückgibt, verdient die Gloriole des Wohltäters natürlich nicht. Mit dem Kindergeld zahlt der Staat den Familien etwas zurück, das er ihnen vorher abgenommen hat. Zu größten Teilen ist es der Ausgleich für die verfassungswidrige Besteuerung des Kinder-Existenzminimums. Steuerfreibeträge und Kindergeld dienen so zum einen der Wahrung der Menschenwürde, zum anderen der »horizontalen Steuergerechtigkeit« zwischen Eltern und Nichteltern. Wenn das Existenzminimum erhöht werden muss, müssen deshalb auch die Freibeträge und das Kindergeld erhöht werden. Das ist zwingend.

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