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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 3/2015
Anders wachsen, jetzt!
Die gute Wirtschaftslage bietet die große Chance für die Abkehr vom »Immer-mehr«
Der Inhalt:
Aufgefallen

Wein ja, Schwein nein

von Eva-Maria Lerch vom 13.02.2015
Mehmet Daimagüler, Gastarbeiterkind und Opferanwalt im NSU-Prozess, räumt mit Vorurteilen über deutsche Muslime auf

Man kann das Leben von Mehmet Daimagüler als Erfolgsgeschichte erzählen – als märchenhaften Aufstieg vom Gastarbeiterkind zum Harvard-Absolventen, Politiker und Staranwalt. Aber damit wird man ihm nicht gerecht. Denn die Geschichte von Mehmet Daimagüler macht auch deutlich, dass so ein Migrantenkind sich noch so bilden, integrieren, engagieren und einbürgern kann – und doch immer wieder mit den gleichen Vorurteilen kämpfen muss. Der 47-jährige Jurist ist einer, der Deutschland als seine Heimat liebt – und an ihr leidet. Erst recht, seit er im NSU-Prozess zwei Familien vertritt, deren Angehörige von den Rechtsradikalen getötet wurden.

Mehmet Daimagüler wurde als Sohn eines türkischen Stahlarbeiters in der Nähe von Siegen geboren. Das katholisch-ländliche Milieu dort war alles andere als offen. Dass er es dennoch aufs Gymnasium schaffte,

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