Von der Nacktheit des Vertrauens
von
Christian Feldmann
vom 13.02.2015
Mönche müssten Bäumen gleichen, hat er einmal gesagt, »die schweigend in der Dunkelheit leben und durch ihre lebensspendende Gegenwart die Luft reinigen«. Denn der Mönch erfährt in sich noch beklemmender als die Weltleute Lebensangst, Leere und Enttäuschung – und verwandelt die Verzweiflung in eine verrückte Hoffnung. Der amerikanische Trappistenmönch Thomas Merton hat die Welt aber nicht nur durch seine schweigende Gegenwart und tief durchlittene spirituelle Verwandlung bewegt.
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Datum der Erstveröffentlichung: 13.02.2015

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