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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 3/2013
Lehre oder Liebe?
Moral: Warum sich Protestanten und Katholiken auseinanderleben
Der Inhalt:

Altkleider in Afrika: Segen oder Fluch?

von Gunhild Seyfert vom 08.02.2013
Lange galt: Europäische Secondhand-Ware zerstört die heimische Textilindustrie. Experten sehen das längst anders
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Wohin mit der blauen Hose, die nicht mehr passt? Und was tun mit dem Mantel, der seit Jahren ungetragen im Schrank hängt? Einfach in die Mülltonne damit? Dann doch lieber spenden. Aber: Erreicht die Spende die bedürftigen Menschen wirklich, oder werden dubiose Geschäfte damit gemacht? Und hat man nicht immer wieder davon gehört, dass unsere Altkleider in Afrika die einheimische Textilindustrie zerstören?

In der Tat ist vieles undurchsichtig, was mit gesammelter Kleidung passiert. Dabei wächst der Altkleiderberg ständig. 750 000 Tonnen kamen 2011 hierzulande in die Sammlungen. Das sind 47 000 Lkw-Ladungen, eine gigantische Schlange von Kiel bis München. Es ist viel mehr, als hiesige Sozialkaufhäuser und Kleiderkammern brauchen. Gebrauchtkleidung wird deshalb exportiert: nach Osteuropa, in den Nah