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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 1/2016
Ohne Hoffnung keine Zukunft
Der Inhalt:

Agrarminister fordert einheitliches Tierschutzsiegel

vom 15.01.2016

Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer (Grüne) fordert ein bundesweit einheitliches einfaches Tierschutzsiegel. »Bisher ist die Kennzeichnung sehr undurchsichtig«, sagte er. Der Bauernverband habe zwar gemeinsam mit dem Handel eine Tierwohlinitiative, »aber dem Schnitzel sieht man nicht an, wie das Schwein gehalten wurde«, kritisiert Meyer. Vorbild für die Tierschutzkennzeichnung könnte die Kennzeichnung von Eiern sein, schlägt der Minister vor. »Seitdem die Unternehmen angeben müssen, ob ein Ei aus Bio-, Freiland- oder Bodenhaltung stammt, ist der Anteil von Bio und Freiland mächtig gestiegen.« Meyer übte heftige Kritik an Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU), der bislang auf freiwillige Lösungen setzt. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa kommen bei vier von fünf Deutschen (83 Prozent) Fleisch und Wurst mehrmals in der Woche auf den Tisch – vor allem bei Männern und stärker in den neuen Bundesländern. Nur sechs Prozent der Frauen und lediglich ein Prozent der Männer geben an, nie Fleisch oder Wurst zu essen. Doch fast alle Befragten wären bereit, für Fleisch aus tiergerechter Haltung mehr zu bezahlen.

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