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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2019
Vision einer neuen Kirche
Von Maria 2.0 zur ersten Päpstin
Der Inhalt:

»Nur die Starken können sich einen schwachen Staat leisten«

von Gerhard Endres, Wolfgang Kessler vom 25.09.2019
Wie sieht eine gerechte Steuerpolitik aus? Warum verzichtet der Staat jedes Jahr auf 160 Milliarden Euro? Ein Gespräch mit Norbert Walter-Borjans, der als Finanzminister von NRW mit dem Kauf von Steuer-CDs für Furore sorgte
Kritik an Gerhard Schröders Steuerpolitik: Norbert Walter-Borjans (Foto: pa/Weihrauch)
Kritik an Gerhard Schröders Steuerpolitik: Norbert Walter-Borjans (Foto: pa/Weihrauch)

Publik-Forum: Herr Walter-Borjans, nach Umfragen fühlen sich viele Bürger ungerecht behandelt. Sie meinen, zu kurz zu kommen, aber höhere Steuern wollen die meisten nicht zahlen. Stimmt das?

Norbert Walter-Borjans: Jeder möchte seine Erwartungen zum günstigsten Preis erfüllt bekommen. Das ist normal. Leider ist es auch normal, nur das als gerecht anzusehen, was einem nutzt. Dass es auch gerecht sein kann, einen angemessen höheren Beitrag zu leisten, ist keine sympathische Vorstellung. Gerechtigkeit ist keine Einbahnstraße.

Worauf führen Sie diesen Widerspruch – viel zu wollen, wenig zu geben – zurück?

Walter-Borjans: Ich meine, in Deutschland gibt es eine besonders große Distanz vieler Bürger zum Staat. Das hat auch historische Grü

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