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»Wir sorgen uns um unsere Kinder«

Sekte oder geistlicher Aufbruch? Das Neokatechumenat arbeitet mit dem Segen des Papstes. Ein Beispiel aus Hamburg
von Kristian Stemmler vom 01.12.2000 Vorgelesen von einer künstlichen Stimme.
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Ferdinand Zerhusen hat eine auffällige Vorliebe für Märtyrer. »Die Märtyrer sind eine Ermutigung für uns heutige Menschen. Durch sie ruft Christus uns zu: Sei treu bis in den Tod, dann werde ich dir den Kranz des Lebens geben«, schreibt er im Gemeindebrief. Und in einer Kolumne der Stadtteilzeitung erzählt er ein hebräisches Märchen: vom Lamm, das »schwach und hilflos ist, den Misshandlungen der anderen Tiere ausgesetzt«. Ferdinand Zerhusen (50) ist Pfarrer einer katholischen Gemeinde am Stadtrand von Hamburg, der Gemeinde St. Gabriel im Stadtteil Eidelstedt. Seine Einlassungen zum Thema Märtyrer dürften genau auf der Linie seines Chefs liegen. Womit nicht der Hamburger Erzbischof Ludwig Averkamp gemeint ist, sondern der Spanier Francisco Arguello, genannt »Kiko«.

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