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Im Bilde
Der Gärtner des Waldes

Naturschutz durch Fressen und Verdauen: Wie ein Tapir und ein Baum in Costa Rica aufs Gedeihlichste zusammenleben.
von Birgit-Sara Fabianek vom 06.10.2026 Vorgelesen von einer künstlichen Stimme.
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Na, sieht mich jemand? Der Baird-Tapir bei seinem Einsatz für eine gefährdete Baumart in Costa Rica. Dabei steht er selber auf der Roten Liste. (Foto: GDT ENJ 2026, Fritz Pölking Preis, Michiel van Noppen)
Na, sieht mich jemand? Der Baird-Tapir bei seinem Einsatz für eine gefährdete Baumart in Costa Rica. Dabei steht er selber auf der Roten Liste. (Foto: GDT ENJ 2026, Fritz Pölking Preis, Michiel van Noppen)

Der Baird-Tapir auf dem Bild lässt sich Zeit. Im Laub des Guanacaste-Gebirges in Costa Rica liegen grüne, gurkenähnliche Früchte, zäh und faserig. Er frisst sie, als wäre es nichts Besonderes. Doch das ist es: Kein anderes Tier kann sie knacken. Der Jícaro Danto, ein Baum, der nur hier wächst, braucht den Tapir. Der frisst die Früchte, wandert kilometerweit und scheidet die Samen mit nährstoffreichem Kot aus. So keimen neue Bäume. Eine Symbiose wie aus dem Lehrbuch. Doch der Wald schrumpft, und Baum wie Tapir stehen auf der Roten Liste. Im Dorf Bijagua im Norden Costa Ricas haben Biologen, Naturschützer und Anwohner eine Initiative gestartet, um diese einzigartige Verbindung zu bewahren. Michiel van Noppen, ein niederländischer Biologe und Fotojournalist, hat sie dokumentiert. Für seine Serie aus Costa Rica erhielt er den diesjährigen Fritz-Pölking-Preis für Naturfotografie.

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Schlagwörter: Im Bilde Naturschutz
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