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Katholische Bischofskonferenz
So rollt das Rad zurück

Wie geht es weiter mit den innerkirchlichen Reformen? Während der Bischofskonferenzvorsitzende Wilmer herumdruckst, gewinnt Kardinal Woelki die Deutungshoheit. Ein Kommentar.
von Michael Schrom vom 25.08.2026
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Kardinal Rainer Maria Woelki (Foto: KNA-Bild/Julia Steinbrecht)
Kardinal Rainer Maria Woelki (Foto: KNA-Bild/Julia Steinbrecht)

Als die veränderungsmüden katholischen Bischöfen im Frühjahr Heiner Wilmer zu ihrem Vorsitzenden wählten, wollten sie vor allem eins: Ruhe. Die fünfjährigen harten und offenen Debatten im Synodalen Weg hatten Verletzungen bei Reformern wie Beharrern zurückgelassen, am Ende stand aber doch ein deutliches gemeinsames Votum für tiefgreifende Veränderungen. Nun aber bekamen einige Bischöfe Angst vor der eigenen Courage, andere wollten keinen Ärger mit Rom, wieder andere waren ohnehin dagegen. Da war die Wahl von Heiner Wilmer, dem durch sein gewinnendes Auftreten die Herzen zufliegen, folgerichtig. Einerseits garantierte er Harmonie mit Rom, andererseits hatte er sich durch sein Abstimmungsverhalten klar für Reformen im synodalen Sinn positioniert.

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