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Rassismus
Der Blick auf Rassismus ändert sich

In Cambridge stirbt ein Professor, in Berlin wird eine Aktion der Volksbühne abgesagt. Beide Vorgänge machen eine merkwürdige Genugtuung sichtbar. Ein Kommentar.
von Constantin Wißmann vom 26.08.2026
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Ist im Sommer 2026 die Woke-Bewegung gestorben? (Zeichnung: PA / Die Kleinert / Schwarwel)
Ist im Sommer 2026 die Woke-Bewegung gestorben? (Zeichnung: PA / Die Kleinert / Schwarwel)

Wird der Sommer 2026 in Erinnerung bleiben als der Zeitpunkt, an dem die Woke-Bewegung starb? Und starb sie zum einen tatsächlich mit dem tragischen Tod eines Cambridge-Professors und zum anderen symbolisch in einem Schwimmbad vor der Berliner Volksbühne? Jedenfalls wurden vor allem im liberal-konservativen Milieu die Geschichte des mutmaßlichen Hochstaplers Jason Arday und das Projekt der Volksbühne, ihr temporäres Schwimmbad kostenfrei einer Organisation zur Verfügung zu stellen, die sich um die Belange Schwarzer Kinder und Jugendlicher kümmert, geradezu genüsslich ausgeschlachtet.

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Schlagwörter: Diskriminierung Rassismus
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