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Ein Herz für Heidelberg

von Britta Hübener vom 25.08.2000 Vorgelesen von einer künstlichen Stimme.
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Zugegeben - ein Sommertag in Heidelberg ist ein Erlebnis der besonderen Art. Dafür sorgen schon die Touristen: japanische Reiseführer, mit bunten Schirmchen bewehrt, mit denen sie in die Luft stochern, um ihre Erklärungen nachdrücklich zu unterstreichen; Amerikaner mit knalligen Schirmmützen und Namensschildchen, im Pulk unterwegs von der Heiliggeistkirche ins nächste Souvenirgeschäft oder zu McDonald's gleich gegenüber. Manche scheren mutig aus der Gruppe aus und fragen einen Hiesigen in breitem Texas-Slang nach dem Weg zum castle. Und wer als Einheimische/r öfter mal über die Alte Brücke geht, kennt sich schnell aus mit den gängigen japanischen Kleinkameras - ist es doch nahezu unmöglich, ans andere Ufer zu gelangen, ohne als Hilfsfotograf in Anspruch genommen zu werden und ein paar Touristen abzulichten, locker vor der Kulisse von Altstadt und Schloss gruppiert. Dazu tummeln sich Kleingruppen und Einzelreisende aus ganz Europa in der Stadt, ein Gewirr von Eistütchen, Rucksäcken, surrenden Kameras.

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