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Gesprächs-Salons statt Arbeits-Kreisen

In Berlin blüht eine Kultur des anspruchsvollen Dialogs in schönem Ambiente. Konkurrenz zu den Tagungsstätten der Pfarrgemeinden
von Christian Modehn vom 02.06.2000 Vorgelesen von einer künstlichen Stimme.
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Alain Jadot nennt sich »Bücherbauer und Kommunikator«: Um seinen kleinen Galrev-Verlag kümmert sich der »Berliner Franzose« tagsüber; manchmal findet er abends Zeit, mit einigen erlesenen Gästen philosophierend Gespräche zu führen, über Literatur, Kunst und Lebens-Kunst: »Alains Salon« nennt er diese Abende, wo freundlich debattiert und in Ruhe gespeist wird. Wie es sich gehört, werden französische Spezialitäten serviert! Bildhauerinnen und Schauspieler, Journalisten und Restaurantbetreiber kommen zusammen, bunt muss die Mischung sein und vor allem »niveauvoll«. Die geräumigen Zimmer in Alains Altbauwohnung in Berlin-Charlottenburg sind bestens geeignet, an einem großen Tisch Menschen zusammenzuführen, zum Gespräch und, wie zu hören ist, auch zum Kennenlernen »fürs weitere Leben«.

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