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Wie neoliberal ist der Arbeitgeber Kirche?

von Gerhard Endres vom 10.03.2000 Vorgelesen von einer künstlichen Stimme.
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Der wirtschaftliche Umbruch hat inzwischen auch die Kirche und ihre Unternehmen erreicht. Umso wichtiger erscheint die Forderung des Bremer Wirtschaftswissenschaftlers Rudolf Hickel an die Adresse der Kirchen, doch dem neoliberalen Wirtschaftskurs nicht zu folgen. Auf einer Tagung in der Dortmunder Kommende stellte Hickel klar, dass der Neoliberalismus der Ethik des Christentums widerspricht, weil »der Arbeitsmarkt nicht mit dem Bananenmarkt zu vergleichen ist«. Damit spielte der ehemalige Stipendiat des bischöflichen Cusanuswerkes auf das Prinzip des Neoliberalismus an, im Faktor Arbeit nur einen Kostenfaktor zu sehen und diesen zu behandeln wie Bananen auf dem Wochenmarkt. Für Hickel zerstört der Neoliberalismus die sozialen Beziehungen und damit die Grundwerte des Christentums.

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