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Bildung gegen Gebühr

von Gerhard Endres vom 22.02.2008 Vorgelesen von einer künstlichen Stimme.
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Burkhard Schwenker ist dagegen: Der Chef der Unternehmensberatung Roland Berger lehnt Studiengebühren ab, da er selbst sonst wahrscheinlich nicht hätte studieren können. Derzeit werden in sieben CDU-regierten westlichen Bundesländern Studiengebühren erhoben: in Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und im Saarland. In den östlichen Bundesländern wird noch über Studiengebühren diskutiert, auch weil dort rückläufige Studierendenzahlen vorhergesagt werden. So erwartet etwa das Centrum für Hochschulforschung einen Rückgang der Studierenden in den östlichen Bundesländern. In den Jahren 2007 bis 2020 sollen dort 140 000 Studienberechtigte weniger als in den Jahren 2000 bis 2004 ein Studium aufnehmen. Gleichzeitig soll die Zahl der Studienanfänger im gleichen Zeitraum im Westen um eine Million zunehmen. Nach Aussagen des Statistischen Bundesamtes werden voraussichtlich die Zahlen aus dem Wintersemester 2007/2008 verlässlichere Aussagen über den Zusammenhang zwischen Studiengebühren und Studierneigung zulassen. Diese Zahlen sollen im August 2008 vorliegen; das Deutsche Studentenwerk fordert genauere Untersuchungen.

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