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Träumerin, Zappelphilipp und »lahme Ente«

Kinder mit Wahrnehmungsstörungen brauchen viel Geduld
von Andreas Otto vom 25.02.2000 Vorgelesen von einer künstlichen Stimme.
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Katrins Mutter atmet tief durch. Drei Mal schon hat sie ihre Tochter aufgefordert, doch endlich mit den Rechenaufgaben zu beginnen. Erfolglos. Den Füller im Mund, kippelt Katrin scheinbar verträumt auf ihrem Stuhl hin und her. Und die Mutter ringt angesichts der leeren Blätter um Beherrschung. Worauf Katrin erst recht mit einem wütenden »Jetzt mache ich gar nicht mehr weiter« kontert. Wieder und wieder kommt es zwischen den beiden zu dem nachmittäglichen Kampf um die leidigen Hausaufgaben. Die Achtjährige bringt meist nur dann etwas zu Papier, wenn die Mutter neben dem Kind sitzt und es immer wieder zum Weitermachen ermuntert.

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