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Occupy Frankfurt: Camp der Hoffnung

Die Bewegung »Occupy Wall Street« will die Welt verändern. Die Frankfurter Aktivisten fangen schon mal bei sich selber an
von Markus Dobstadt vom 29.10.2011
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Occupy-Camp in Frankfurt: Kurzer Protest oder der Anfang von einer großen Bewegung? (Foto: pa/Dedert)
Occupy-Camp in Frankfurt: Kurzer Protest oder der Anfang von einer großen Bewegung? (Foto: pa/Dedert)

Unter dem meterhohen Euro-Zeichen steht das Küchenzelt. Rund um die Uhr werden dort Mahlzeiten an die Bewohner und Gäste des Occupy-Camps ausgegeben. In Regalen liegen die vielen gespendeten Lebensmittel. Vorne verteilt das Küchenteam warmes Essen: Kürbissuppe, Reisrisotto. Der 27-jährige Marcus rührt gerade Chili con Carne an. Seit 19 Stunden ist er im Einsatz. Das Engagement der Campbewohner ist sehr groß. Ein Helfer fährt jeden Tag mit seinem Motorrad und Thermoskannen rund 30 Kilometer bis nach Hause, kocht Kaffee, bringt die 20 Kannen zurück und fährt die nächste Runde. Rund 300 Liter des Muntermachers werden pro Tag verteilt. Alles ist kostenlos. Alles wird geteilt.

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Schlagwort: Soziale Gerechtigkeit
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