Wahlsieg der Rechtsextremen
Lust an der Zerstörung
von
Matthias Drobinski
, Nana Gerritzen
vom 08.09.2026
Eine Bühne für die Wut: Wenn Zerstörung zum politischen Versprechen wird. (Illustration: Jens Bonnke)
Der große Bruch, von dem die AfD spricht, ist in Sachsen-Anhalt plötzlich keine Fantasie mehr. Die rechtsextreme Partei ist stärkste Kraft, 39 von 83 Sitzen gehen an sie. Zur absoluten Mehrheit fehlen drei Sitze, sie kann also nicht allein regieren. Dennoch hat die AfD die Wahl gewonnen. Wird sie nicht an der Regierung beteiligt, kann sie das Ergebnis als Beleg für ihre Erzählung nutzen: Die »Altparteien« hielten zusammen, um den vermeintlichen Volkswillen zu verhindern.
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Datum der Erstveröffentlichung: 07.09.2026

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