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Eine hochaktuelle Frage:
Warum Krieg?

Jeder Mensch trägt einen Todestrieb in sich, sagt Sigmund Freud. Für Erich Fromm ist die Zerstörungslust ein Resultat des ungelebten Lebens.
von Jan Opielka vom 18.09.2026 Vorgelesen von einer künstlichen Stimme.
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Sigmund Freud und Erich Fromm (Illustration: Publik-Forum, mit KI generiert)
Sigmund Freud und Erich Fromm (Illustration: Publik-Forum, mit KI generiert)

Wir leben in einer Zeit zunehmender kriegerischer Aggression. Diese resultiert zwar aus politischen Entscheidungen, bei denen jene, die diese Entscheidungen umzusetzen haben – die Soldaten – sich vorab nicht zwingend durch besondere Aggressionsgelüste auszeichnen müssen. Und doch basiert kriegerische Gewalt eben auch darauf, das im Menschen steckende Potenzial zur Aggression zu mobilisieren: durch tatsächliche oder vermeintliche Feinde, die das persönliche Leben oder gar die große Gemeinschaft, die Nation, gefährden.

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