Unterm Brennglas
Klimafolgen
Bei einer Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet am 26. August 2026 sind bisher mehr als tausend Menschen ums Leben gekommen, Tausende werden noch vermisst. Auslöser der Katastrophe war eine aus einem Gletscherabbruch resultierende Schlammlawine, die zahlreiche bewohnte Landstriche heimsuchte und ganze Dörfer mit sich riss. Als tieferliegende Ursache dieser Sturzflut ist der Klimawandel anzusehen. So heißt es in einem Bericht von Alica Jung auf ZDFheute.de vom 2. September 2026, in Nepal sei der Zorn darüber gewachsen, dass nicht genug gegen den menschengemachten Klimawandel, durch den die Gletscher schneller schmelzen, getan werde. Der Artikel zitiert Nepals Regierungschef Balendra Shah: »Es ist Zeit für uns, gegenüber der internationalen Gemeinschaft die Katastrophen nachdrücklich anzusprechen, die wir infolge des Klimawandels erleben.« In der Tat ist es dringend notwendig, sich mit den Folgen des Klimawandels auseinanderzusetzen. Zwar wird in den Medien immer wieder auf den Klimawandel als Auslöser von Naturkatastrophen – wie der in Nepal und Tibet – verwiesen. Allerdings wird in der Berichterstattung oft nur unzureichend beleuchtet, welche enormen Klimakatastrophen uns bevorstehen könnten, wenn wir nicht unmittelbar handeln und die stetig voranschreitende Erderwärmung aufhalten.
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