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Weltklimakonferenz
Zwischen Aufbruch und Erschöpfung

»Heiß, schwül, chaotisch, aber voller Energie« – Teilnehmende aus Deutschland berichten, was sie auf der Weltklimakonferenz in Belém erleben. Können sie etwas bewegen? Oder blockiert wieder einmal die Öl-Lobby?
von Daniela Ordowski vom 18.11.2025
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Wieder sichtbar: Bei der COP in Belém können Aktivisten sich frei bewegen und demonstrieren. Bei früheren Klimakonferenzen in autoritären Staaten war das anders.(Foto: Florian König)
Wieder sichtbar: Bei der COP in Belém können Aktivisten sich frei bewegen und demonstrieren. Bei früheren Klimakonferenzen in autoritären Staaten war das anders.(Foto: Florian König)

Auf dem weitläufigen Gelände der Weltklimakonferenz, der COP, herrscht Gedränge: Sicherheitskontrollen, Pavillons aus hellen Planen, improvisierte Wege durch Pfützen. Ein ständiges Summen aus Stimmen, Generatoren und Ventilatoren. »Heiß, schwül, chaotisch, aber voller Energie.« So beschreibt Isabel Rutkowski, Bundesvorsitzende der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB), die Stimmung vor Ort. »Das Gelände ist noch nicht fertig, es regnet rein, das WLAN funktioniert mal und mal nicht«, sagt sie. »Vielleicht ist das ein Sinnbild dafür, wie unvollständig unsere Klimapolitik ist.« Belém, am Rande des Amazonasgebiets in Brasilien, ist in diesem Jahr Schauplatz der Weltklimakonferenz. Nach Jahren in autoritären Gastgeberstaaten findet die COP nun wieder in einem demokratischen Land statt. Das ist für die Leute vor Ort spürbar: »Wir konnten mitten in der Stadt demonstrieren«, sagt Louis Motaal von Fridays for Future Deutschland.

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