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Umstrittene CO2-Zertifikate
Der Kampf der Maasai

Ein Projekt von VW zerstöre ihren Lebensraum, sagen Vertreter des ostafrikanischen Volkes. Und Deutschland helfe dabei. Was ist da los?
von Frank Brassel vom 02.12.2025
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Draußen vor dem Tor: Joseph Oleshangay hätte gerne mit VW-Vertretern gesprochen. Doch die wollten nicht. (Foto: MISA)
Draußen vor dem Tor: Joseph Oleshangay hätte gerne mit VW-Vertretern gesprochen. Doch die wollten nicht. (Foto: MISA)

Es gibt nicht viele Orte, die geografisch und atmosphärisch weiter entfernt von der tansanischen Steppe sind als Wolfsburg. Umso größer war der Kontrast, als Joseph Oleshangay kürzlich dort auftauchte – vor den Toren des Autoherstellers Volkswagen. Oleshangay trat auf im traditionellen roten Gewand der Maasai, jener Volksgruppe in Ostafrika, die sich bemüht, ihre halbnomadische Lebensweise mit der Moderne in Einklang zu bringen und die man in Deutschland auch als Massai kennt. Oleshangay ging es in Wolfsburg aber nicht um Folklore. Er ist beim Obersten Gerichtshof Tansanias zugelassener Rechtsanwalt, ein bekannter traditioneller Führer sowie Träger des Weimarer Menschenrechtspreises von 2023. Und sein Auftritt war eine Protestaktion gegen VW.

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