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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2012
Gefährlicher Reichtum
Warum wir eine gerechte Verteilung brauchen
Der Inhalt:

Wer beleidigt Gott?

vom 09.11.2012

Zu: »Gotteslästerung bestrafen« (19/12)

Warum werden die Religionen angegriffen und beleidigt? Weil man sich nicht einig wird, sich gegenseitig bekämpft und Gewalt ausübt, die Würde des Menschen nicht achtet und sich bereichert. Eine solche Religion hat es nicht anders verdient, als beleidigt zu werden. Gott ist die Liebe, ohne diese Liebe ist jede Religion angreifbar.

Heinz Pütter, Publik-Forum online

Man sollte den Unterschied zwischen Gott und Christentum nicht so verwischen, wie es bei dieser Auseinandersetzung geschieht. Blasphemie verletzt die Gläubigen, nicht Gott! Den verletzt zutiefst, wer ihn ablehnt – seine große Liebe nicht erkennen kann und will und ihm vorwirft, was Menschen einander und der Schöpfung antun.

Alheide Siess, Ettlingen

Dass konservative katholische Oberhirten sich einen möglichst weitgefassten Blasphemie-Paragrafen wünschen, wundert ja niemanden. Große Freunde der Meinungsfreiheit waren sie noch nie. Aber dass die Vorsitzende des Liberal-Islamischen Bundes gegen die Duldung islamkritischer Websites ist und dass in derselben Ausgabe ein Friedensforscher auf die Frage, ob er den (unsäglich schlechten) Mohammed-Film verbieten würde, antwortet: »Ja, das würde ich«, das lässt mich um unsere Freiheit fürchten. Wir sollten Salman Rushdie zuhören, der kürzlich in einem Interview sagte: »Bei diesen Werten kann es keine Kompromisse geben. Die Freiheit der Meinungsäußerung gehört dazu, ohne sie verschwinden alle anderen Freiheiten.«

Jürgen Kuck,Braunschweig

Spezielle Förderung

Zu: »Eine gute Idee wird totgespart« (18/12)

Eine gemeinsame Beschulung aller Kinder gab es doch schon einmal: vor hundert Jahren und davor. Um aber weniger Begabten und Behinderten besser gerecht werden zu können, entwickelte man speziell für sie Fördermaßnahmen, und es entstanden die verschiedenen Sonderschulen für Lernbehinderte, für Körperbehinderte, für Seh- und Hörbehinderte und schließlich auch für sogenannte »Geistbehinderte«. Diese Schulen entstanden jedoch nicht, um diese Schüler auszusondern. Nein, sie entstanden ausschließlich, damit auch die beeinträchtigten Schüler durch spezielle Förderung mehr zu ihrem Recht komme

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