Personen und Konflikte
Angela Merkel, ehemalige Bundeskanzlerin, ist der Ansicht, man solle die Worte von Wladimir Putin ernst nehmen und sie nicht von vornherein als Bluff abtun. Das sagte sie bei einer Veranstaltung der Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung. Sich ernsthaft mit Putins Worten auseinanderzusetzen, sei beileibe kein Zeichen von Schwäche oder Beschwichtigung, sondern ein Ausweis politischer Klugheit – einer Klugheit, die dazu beitrage, Handlungsspielräume zu erhalten oder neue zu erarbeiten. Von ihrem Vorgänger im Amt, Helmut Kohl, könne man lernen, das im Moment Undenkbare mitzudenken. Heute hieße das, zu ergründen, wie »so etwas wie Beziehungen zu und mit Russland wieder entwickelt werden können«.
Sie haben bereits ein
-Abo? Hier anmelden
