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Leihmutterschaft
Ein Recht auf ein Kind kann es nicht geben

Es reicht nicht, Leihmutterschaften national regeln zu wollen und die Selbstbestimmung Einzelner in den Mittelpunkt zu stellen. Für gute Lösungen brauchen wir einen ehrlichen Blick auf globale Ungleichheiten – und eine sachliche Debatte ohne Ideologie.
von Angelika Walser vom 13.08.2026
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(Foto: istockphoto/SolStock)
(Foto: istockphoto/SolStock)

Beim Thema Leihmutterschaft schlagen die Wogen wieder einmal hoch. Seit bekannt wurde, dass Jens Spahn durch eine Leihmutter in den USA Vater geworden ist, obwohl er sich öffentlich stets gegen die Praxis ausgesprochen hatte, reißt die Diskussion darüber nicht ab. Die Verfassungsrechtlerin Frauke Brosius-Gersdorf kritisierte im Interview mit der Zeit zwar Spahns Doppelmoral, zeigte aber zugleich Verständnis für dessen Entscheidung. Das Verbot von Leihmutterschaft in Deutschland sei paternalistisch und spreche Frauen ihr Recht auf Selbstbestimmung ab. Eine freiwillige Entscheidung, sich aus altruistischen Motiven als Leihmutter zur Verfügung zu stellen, sei ethisch legitim.

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