Naturschutz neu denken
Unter dem Yasuní-Nationalpark in Ecuador liegt ein Schatz: 850 Millionen Barrel Erdöl lagern in der Erde tief unter dem Regenwald. Öl, nach dem die ganze Welt giert. Öl, für das Konzerne längst Schlange stehen. Und: Öl, das Ecuador als einem der ärmsten Länder Südamerikas Einnahmen in Milliardenhöhe verheißt.
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Datum der Erstveröffentlichung: 29.07.2011
Die Yasuní-InitiativeIm Juni 2007 schlug der ecuadorianische Präsident Rafael Correa der Welt vor, für immer auf die Ölförderung im östlichen Teil des Yasuní-Nationalparks zu verzichten, um das Klima, die Artenvielfalt und die dort lebenden indigenen Völker zu schützen. Im Gegenzug sollte die internationale Gemeinschaft die Hälfte der zu erwartenden Öleinnahmen in einen Treuhandfonds der UNO einbezahlen. Im September 2010 strich der deutsche Entwicklungsminister Dirk Niebel der Initiative unvermittelt die Jahre zuvor angekündigten Zahlungen. Heute steht das Yasuní-Projekt kurz vor dem Aus.
Die Yasuní-InitiativeIm Juni 2007 schlug der ecuadorianische Präsident Rafael Correa der Welt vor, für immer auf die Ölförderung im östlichen Teil des Yasuní-Nationalparks zu verzichten, um das Klima, die Artenvielfalt und die dort lebenden indigenen Völker zu schützen. Im Gegenzug sollte die internationale Gemeinschaft die Hälfte der zu erwartenden Öleinnahmen in einen Treuhandfonds der UNO einbezahlen. Im September 2010 strich der deutsche Entwicklungsminister Dirk Niebel der Initiative unvermittelt die Jahre zuvor angekündigten Zahlungen. Heute steht das Yasuní-Projekt kurz vor dem Aus.

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