Da ticken die Uhren anders
Achtundfünfzig, neunundfünfzig, sechzig. Der schwarze Minutenzeiger der Bahnhofsuhr rückt ein winziges Stückchen weiter. Ungeduldig folge ich mit meinem Blick seiner quälend langsamen Performance. Mein Zug nach Heidelberg hat heute eine Stunde Verspätung. Sechzig Minuten, 3600 Sekunden: viel Zeit, um über die Zeit nachzudenken.
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Datum der Erstveröffentlichung: 09.05.2014

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