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Kirche und Rüstung
Auf den Krieg vorbereiten, um Frieden zu erreichen?

Die katholische Organisation Pax Christi protestiert gegen den »geistlichen Operationsplan«, mit dem sich die beiden großen Kirchen auf einen Kriegsfall vorbereiten – und den sie bislang geheim halten.
von Christoph Fleischmann vom 28.01.2026
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Zu stark eingebunden in militärische Logik? Protest gegen einen Soldatengottesdienst im Kölner Dom. (Foto: Domradio / Beatrice Tomasetti)
Zu stark eingebunden in militärische Logik? Protest gegen einen Soldatengottesdienst im Kölner Dom. (Foto: Domradio / Beatrice Tomasetti)

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Die katholische Friedensbewegung Pax Christi ist alarmiert. »Eine Kirche, die Kriegsszenarien mitplant, verliert ihre Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit als Friedensstimme«, heißt es in einem Brief des Regionalverbandes Osnabrück-Hamburg an die beiden zuständigen Bischöfe Dominicus Meier und Stefan Heße. Der Brief bezieht sich explizit auf einen Bericht von Publik-Forum (23/2025, Seite 38), in dem über ein Rahmenkonzept der beiden großen Kirchen berichtet wird, wie sie ihre Seelsorge für den Bündnis- oder Verteidigungsfall vorbereiten wollen. Der Pax-Christi-Brief zeigt sich erschüttert, dass Seelsorge in staatliche Sicherheitslogiken eingebunden und für politische Ziele instrumentalisiert werden könnte.

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Frauke Bosbach 03.02.2026, 19:48 Uhr:
Vielen Dank an Herrn Fleischmann, dass Sie auf die Gefahr der politischen Instrumentalisierung von Seelsorge durch "Soldatengottesdienste" hinweisen und dieses Foto der Gegenwehr veröffentlicht haben.
Meinem Vorredner Herrn Lechner möchte ich in allen Punkten zustimmen.
Wir in Köln haben deshalb einen Aufruf70+ gestartet gegen Militarisierung und Kriegsdienst in der Hoffnung, dass den Kriegs- und Nachkriegs-Kindern eher zugehört wird. Solidarische Grüße

Georg Lechner 02.02.2026, 19:14 Uhr:
Die politischen Entscheidungsträger arbeiten ganz gezielt auf Kriegsvorbereitungen hin, obwohl Putin nach den Erfahrungen mit der Ukraine klar sein muss, dass ein Angriff auf einen Mitgliedsland der NATO den sicheren Ruin Russlands nach sich zieht. Daher besteht der Verdacht, dass die aktuelle Propaganda einer Plünderung der Staatshaushalte für Rüstungsausgaben den Weg bereiten soll. Damit unterminiert man aber die nichtmilitärischen Säulen der Landesverteidigung (die wirtschaftliche, die soziale und die geistige Säule) und letztlich die ohnehin schon niedrige Glaubwürdigkeit der politischen Parteien.

Ulrich von Dreyse 29.01.2026, 18:08 Uhr:
Si vis pacem parabellum

https://de.wikipedia.org/wiki/Si_vis_pacem_para_bellum

Diesen Satz soll sich jeder einprägen, der einen Angriffskrieg vorbereitet, sowie auch jeder friedfertige Mensch, der sein Volk vor Krieg bewahren will. Die Schweiz ist ein gutes Beispiel, sie war vor den beiden Weltkriegen hoch gerüstet, sodaß die jeweils Kriegsführenden keinen Überfall gewagt haben. Hätte die Ukraine ihre Atomwaffen behalten statt sie wegzugeben, hätte Putin seinen jetzigen Krieg nicht begonnen und die Ukraine wäre frei und sicher.

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