Integration, mal richtig
In Deutschland haben 21 Prozent der Menschen eine Einwanderungsgeschichte. Jede siebte Eheschließung ist eine binationale Verbindung, jedes dritte Kind hat Eltern unterschiedlicher Nationalitäten. Angesichts dieser Realitäten ist ein Integrationsgipfel unter dem Motto »Teilhabe«, wie er jüngst im Kanzleramt stattfand, eine gute Sache. Noch besser wäre es allerdings gewesen, wenn Migrantenorganisationen mit ihren Vorschlägen und Forderungen kein netter Zusatz gewesen wären, sondern im Mittelpunkt gestanden hätten. Denn um sie geht es schließlich.
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