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Personen und Konflikte

vom 02.12.2016
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Khola Maryam Hübsch, muslimische Feministin und Publizistin aus Frankfurt am Main, und die evangelische Theologin und Journalistin Antje Schrupp haben in einem interreligiösen Gespräch die Rolle der Frau beleuchtet. Dabei sagte Hübsch, sie glaube nicht, dass der Islam als Religion eine Reform benötige. Wohl aber hätte sich in vielen Ländern ein »sehr problematisches« Islamverständnis durchgesetzt. »Es gibt ganz extreme Menschenrechtsverletzungen, die Meinungsfreiheit ist nicht gewährleistet, von Frauenrechten ganz zu schweigen.« Die Religion sei »zu einem unreflektierten Ritual verkommen«, weil sie ihre Spiritualität verloren habe. Antje Schrupp sagte, als religiöse Frau müsse sie an zwei Fronten kämpfen. »Einerseits muss ich mich gegenüber einer säkularen Welt dafür rechtfertigen, religiös zu sein, andererseits muss ich mich in der Kirche dafür rechtfertigen, feministisch zu sein.«

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