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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2017
Der Inhalt:

Aufgefallen
Der Prediger

Barack Obama ist beim Kirchentag in Berlin ein viel beachteter Gast. Doch wie viel Religiosität nimmt man ihm ab?
von Bettina Röder vom 26.05.2017
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Die Nachricht kam völlig überraschend: Barack Obama kommt zum Kirchentag nach Berlin. Sein Thema: »Engagierte Demokratie gestalten: Zu Hause und in der Welt Verantwortung übernehmen«.

Was aber bewegt den einst mächtigsten Mann der Welt, zu einem Kirchentagstreffen nach Berlin zu kommen. Wie viel Religiosität steckt wirklich dahinter? Man kann darüber streiten. Aber Obama hat des Öfteren gezeigt, dass er wie ein Prediger Menschen berühren kann. So bei einer Rede nach dem Tod von Schulkindern, die von einem Waffennarren erschossen worden waren. So vor zwei Jahren, als er am Ende der Traueransprache in einer schwarzen Kirchgemeinde in Carleston »Amazing Grace« anstimmte, die Hymne, die einst den Sklaven Lebensmut gab. Ein weißer Rassist hatte neun Afroamerikaner beim Gebet ermordet. Obamas Reaktion

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