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Kampf der Gier

Die »Ökumenische Versammlung« in Mainz: Im Zentrum stand die Zerstörungskraft des Kapitalismus. Doch es bleibt die Frage, ob solche Veranstaltungen noch eine Zukunft haben
von Thomas Seiterich vom 09.05.2014
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Peter Schönhöffer zieht eine poetische, ja optimistische Bilanz. Mehr als zwei Jahre lang hat der Religionslehrer und Pax-Christi-Aktivist als Motor einer kleinen, ehrenamtlichen Vorbereitungsgruppe die »Ökumenische Versammlung« in Mainz (ÖV 2014) vorbereitet. »Die ÖV wächst und blüht«, sagt er, »es wird ein schöner Baum mit vielen Früchten und Kletterpartien werden für Menschen mit leichtem Herzen, großer Sehnsucht und politischem Willen«. Gänzlich anders, nämlich beinhart negativ, fällt das Urteil des Mainzer Publizisten und Befreiungstheologen Bruno Kern aus: »Die Ökumenische Versammlung ist der Versuch, ein totes Pferd zu reiten.«

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