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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2011
Der Inhalt:
Politik & Gesellschaft
Der letzte Brief

Auf dem Vorhof der Heiden

Der Papst will mit Atheisten sprechen. Aber es klappt nicht
von Christian Modehn vom 06.05.2011
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Papst Benedikt gibt sich dialogfreundlich. Er hat kürzlich in Paris Atheisten drei Tage lang zum Gespräch mit Theologen eingeladen. Zu den Organisatoren gehörten Mitarbeiter des Päpstlichen Rates für die Kultur; wichtigster Manager ist Pater Laurent Mazas von der äußerst konservativen geistlichen Gemeinschaft der Johannesbrüder. Die Tagungsorte hatten den Charme des Exklusiven, wie die Unesco oder das akademische Institut de France. Aber organisierte Atheisten – wie die Freidenker – blieben fern. Selbst der spirituell interessierte Atheist und Buchautor André Comte-Sponville zeigte kein Interesse. Der populäre, aber deutlich antiklerikale Philosoph Michel Onfray wurde erst gar nicht eingeladen.

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