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Fernando Redondo Pavón

Der Leiter der Migrationsabteilung der Spanischen Bischofskonferenz blickt besorgt nach Ceuta. Nachdem rund 70 000 Menschen von Marokko dorthin geflüchtet waren, fürchtet er eine politische Instrumentalisierung der Lage.
vom 04.08.2026
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Fernando Redondo Pavón. (Foto: via www.eldebate.com)
Fernando Redondo Pavón. (Foto: via www.eldebate.com)

Fernando Redondo Pavón, Pfarrer und Leiter der Migrationsabteilung der Spanischen Bischofskonferenz, fordert Menschlichkeit für die Migrantinnen und Migranten in Ceuta. Nachdem am 30. und 31. Juli rund 50 000 Menschen von Marokko in die spanische Enklave geflüchtet sind, gleiche die Lage vor Ort einer »humanitären Krise«. Die Situation auf Ceuta sei »schrecklich«, sagte Redondo Pavón dem Portal »Vatican News«. Er rief dazu auf, bei der Bewältigung der Situation die Würde der Menschen und die geltenden Gesetze uneingeschränkt zu respektieren.

Kirchliche Mitarbeitende vor Ort hätten berichtet, dass die Stadt eine noch nie dagewesene Situation erlebe. Die Bevölkerung von Ceuta sei von den Umständen überfordert. Die Migrationsabteilung der Spanischen Bischofskonferenz, der Redondo Pavón vorsteht, betont, jede Maßnahme zur Bewältigung der Krise müsse die Rechtsstaatlichkeit respektieren und uneingeschränkt humanitäre Behandlung aller Geflüchteten gewährleisten. Er erinnerte auch an die rund 70 Menschen, die beim Versuch, schwimmend spanisches Gebiet zu erreichen, gestorben sind. Die Situation in Ceuta dürfe weder für parteipolitische Zwecke noch als Instrument der politischen Konfrontation genutzt werden.

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Schlagwörter: Ceuta Flüchtlingskrise
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