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Papst Franz, der kann's

von Thomas Seiterich 15.10.2014
Erstaunliches ereignet sich auf der von Papst Franziskus einberufenen Familiensynode in Rom: Es brodelt im Kessel; erstmals seit vielen autoritären Jahren wird auf einer weltweiten Bischofssynode unter katholischen Oberkirchenmännern offen diskutiert. Und, oh Wunder: Konservative und Aufgeschlossene sprechen miteinander
Rom im Oktober 2014: Papst Franziskus debattiert mit seinen Bischöfen über Liebe, Ehe und Sex. Kann das gutgehen? Und wohin wird es führen? Etwa  zu einer neuen Lehre der römischen Kirche? (Foto: pa/dpa/Fabio Frustaci)
Rom im Oktober 2014: Papst Franziskus debattiert mit seinen Bischöfen über Liebe, Ehe und Sex. Kann das gutgehen? Und wohin wird es führen? Etwa zu einer neuen Lehre der römischen Kirche? (Foto: pa/dpa/Fabio Frustaci)

All dies ist ein Erfolg von Papst Franziskus und seiner inklusiven Führungskultur. Bewegung und Debatte wollte er in seiner Kirche anfeuern – die hat der Papst aus Argentinien nun, in den oberen Rängen der katholischen Weltkirche.

Papst Karol Wojtyla und Papst Joseph Ratzinger hatten ihre jährlichen Bischofssynoden gleichsam »thronend« begleitet. Ganz anders Papst Franziskus. Er kam am ersten Sitzungstag frühzeitig in die Aula im Vatikan, in dem die gut 250 Synoden-»Väter« zum Thema Ehe und Familie, Liebe und Sex bis zum 19. Oktober tagen. Der Pontifex aus Lateinamerika kam so frühzeitig, weil er jedem Teilnehmer »Buon Giorno« sagen und ihm die

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