Weniger Geburten rund um Atomanlagen
In der Umgebung von Atomkraftwerken kommen zu wenig Kinder - vor allem Mädchen - auf die Welt. Auf diesen Zusammenhang macht die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW infolge einer neuen Studie aufmerksam: In Deutschland und der Schweiz seien in den vergangenen vierzig Jahren im Umkreis von 35 Kilometern um 31 untersuchte Atomanlagen etwa 15 000 Kinder weniger als im Landesdurchschnitt geboren worden. Der Rückgang der Mädchengeburten überwiege dabei den Rückgang der Geburten von Jungen. »Dass möglicherweise bereits durch den Normalbetrieb von Atomkraftwerken in Deutschland und der Schweiz viele Tausend Geburten ausbleiben, muss alarmieren«, sagt IPPNW-Vorstandsmitglied Reinhold Thiel.
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