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Herbst
Richtig Pilzesammeln muss gelernt sein

Beim Pilzesammeln gilt Vorsicht – nicht alle Sorten sind genießbar. Verschiedene Organisationen bieten bundesweit Pilzberatungen an.
vom 22.09.2026 Vorgelesen von einer künstlichen Stimme.
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Auf Pilzsuche: Wer sammelt, sollte sich auskennen. (Foto: istockphoto / M. Doerr & M. Frommherz GbR)
Auf Pilzsuche: Wer sammelt, sollte sich auskennen. (Foto: istockphoto / M. Doerr & M. Frommherz GbR)

Herbstzeit ist Pilzzeit: Pfifferlinge, Steinpilze, Champignons – in den Wäldern von Berlin und Brandenburg wachsen mehr als 1500 Großpilzarten. Wichtig ist, die Speisepilze von den nicht genießbaren oder giftigen Pilzen zu unterscheiden. Wer unsicher ist, sollte selbst gesammelte Pilze vor dem Verzehr bestimmen lassen. Dazu bietet der Naturschutzbund in Berlin kostenlose Pilzberatungen im Museumsgebäude im Botanischen Garten an. Der Bund für Umwelt und Naturschutz in Friedrichshain lädt zu sogenannten »Pilzwalks« ein: Gemeinsam mit erfahrenen Mykologinnen und Mykologen gehen Pilzinteressierte auf Entdeckungstour. Anschließend können sie ihre selbstgefundenen Pilze bestimmen lassen. Die Pilzwalks finden jeden zweiten Montag statt. Deutschlandweit gibt es ähnliche Angebote. Der Mykologische Arbeitskreis Rhein-Neckar etwa bietet regelmäßige Pilzberatungen an. Die Naturschutzstation Weiditz eröffnet am 3. Oktober eine Pilzausstellung mit Beratung, in Wolfsburg finden mehrere Pilztouren statt. Überregional bietet die Deutsche Gesellschaft für Mykologie eine Karte an, über die Interessierte Pilzsachverständige in der eigenen Umgebung suchen können.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 18/2026 vom 25.09.2026, Seite 59
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Schlagwort: Bund
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