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Im Feuer der Schöpfung

Die umjubelte Opernaufführung »Saint François d’Assise« bei den Salzburger Festspielen zeigt, wie christliche Mystik die heutige Kultur bereichern kann.
von Rainer Hepler vom 22.09.2026 Vorgelesen von einer künstlichen Stimme.
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(Foto: Salzburger Festspiele/Monika Rittershaus)
(Foto: Salzburger Festspiele/Monika Rittershaus)

Olivier Messiaens Oper »Saint François d’Assise« gilt eigentlich als unaufführbar. Allzu groß ist die Besetzung, die in keinem Orchestergraben Platz zu finden vermag. Dazu kommt die unendliche Vielfalt von durcheinander klingenden Stimmen. Messiaen hat zahlreiche Reisen unternommen, um Vogelstimmen aufzunehmen und zu transkribieren. So erklingen bei der Szene der Vogelpredigt 200 sich überlagernde Melodien mit unterschiedlichen Tempi. Die Partitur der Oper umfasst 1500 Seiten und wiegt 18,5 Kilo. Ein in jeder Hinsicht epochales Werk.

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