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Im Bilde
Müllsammeln als Teamsport

Beim »Spogomi« sammeln Teams Müll um die Wette.
von Birgit-Sara Fabianek vom 07.07.2026
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Wettbewerb mit Nutzen für die Allgemeinheit: Beim »Spogomi« treten Teams im Müllsammeln gegeneinander an. (Foto: 2023 Getty Images/Tomohiro Ohsumi)
Wettbewerb mit Nutzen für die Allgemeinheit: Beim »Spogomi« treten Teams im Müllsammeln gegeneinander an. (Foto: 2023 Getty Images/Tomohiro Ohsumi)

Das spanische Team jagt mit Plastiktüten durch die Stadt. Es sammelt so viel Müll wie möglich, um zu gewinnen. Spogomi heißt dieser Wettkampf, den die Nippon Foundation seit 2023 jedes Jahr in Japan veranstaltet. Der Name setzt sich aus »Spo« für Sport und »Gomi«, dem japanischen Wort für Müll, zusammen. Die Teams haben eine Stunde Zeit. Danach wird der Müll getrennt: in recycelbare Stoffe, Getränkeverpackungen, Restmüll und Zigarettenstummel. Je umweltschädlicher der Abfall, desto mehr Punkte gibt es. Bei der WM in Tokio 2025 sammelten 33 Teams aus 33 Ländern gemeinsam knapp 879 Kilo Müll, das entspricht ungefähr der Abfallmenge, die eine Person in Deutschland pro Jahr verursacht. In Schweden gibt es eine ähnliche Bewegung, nur ohne Wettbewerb: Dort wird ein Lauftraining, bei dem gleichzeitig Müll gesammelt wird, teilweise in den Sportunterricht an Schulen integriert.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 13/2026 vom 10.07.2026, Seite 2
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