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Soziale Medien
Die Medienmilliardäre

Mein Haus, mein Auto, mein Massenmedium: Tech-Milliardär Elon Musk hat Twitter gekauft, Jeff Bezos vor einigen Jahren die Washington Post. Medien scheinen das neue Lieblingsspielzeug der Superreichen zu sein. Was bedeutet das für die Demokratie?
von Nana Gerritzen vom 12.05.2022
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Gekaufter Einfluss? Massenmedien sind das neue Lieblingsspielzeug der Superreichen. (Foto: sp3n / stock.adobe.com)
Gekaufter Einfluss? Massenmedien sind das neue Lieblingsspielzeug der Superreichen. (Foto: sp3n / stock.adobe.com)

Elon Musk, Mitgründer von PayPal, Chef des Raumfahrtunternehmens SpaceX und des Elektroautoherstellers Tesla, hat für rund 44 Milliarden Dollar Twitter gekauft. Einem der beiden reichsten Menschen der Welt gehört also künftig eine der wichtigsten und einflussreichsten Social-Media-Plattformen der Welt. Dass er kein stiller Eigner sein will, sondern selbst mitgestalten, hat er bereits angekündigt. Musk bezeichnet sich selbst als »Absolutisten der Meinungsfreiheit«, er wolle die Regeln für Inhalte lockern, »die Prinzipien der freien Meinungsäußerung« wiederherstellen, kündigte er an. Er mache sich Sorgen, dass die »faktische Voreingenommenheit« des Twitter-Algorithmus den öffentlichen Diskurs beeinflusse. Damit meint Musk, der Twitter bislang als Sprachrohr für berufliche und private Anliegen nutzt und rund 91 Millionen Follower hat, offenbar die Moderation und Löschung von Inhalten.

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