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Islamberatung in Deutschland
Und wenn der Muezzin rufen will?

Was tun, wenn Kommunen überfordert sind im Umgang mit muslimischen Anliegen, etwa beim Bau von Moscheen? In Bayern und Baden-Württemberg gibt es dafür eine professionelle Beratung – die Nachfrage ist groß.
von Paul Kreiner vom 01.09.2026
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Architektonisches Schmuckstück: Die Moschee im oberbayerischen Penzberg. (Foto: PA / Geisler Fotopress / Dwi Anoraganingrum)
Architektonisches Schmuckstück: Die Moschee im oberbayerischen Penzberg. (Foto: PA / Geisler Fotopress / Dwi Anoraganingrum)

Der Islam und Deutschland – das ist ein schwieriges Verhältnis. An die sieben Millionen Menschen sind es den offiziellen Schätzungen nach, die sich hier als muslimisch bezeichnen, ein Zwölftel der Bevölkerung, Tendenz leicht steigend. Doch versteht man sich auch? Inmitten aller Störgefühle – wenn wieder einmal ein Attentäter, der sich »dem Islam« zurechnet, in eine Menschenmenge fährt? Wenn muslimische Gemeinden immer wieder Schweineköpfe vor ihren Moscheen finden? Wenn Gläubige mit »Remigration« bedroht werden, ihrer »Fremdheit« wegen – selbst dann, wenn sie deutsche Kultur seit ihrer Geburt hier vollständig in sich aufgesogen haben? Wenn religiöse Praxis zur Projektionsfläche gesellschaftlicher Ängste wird? »Es ist ein Eiertanz auf beiden Seiten«, sagt Simone Trägner: »Man traut sich nicht richtig. Man hat Hemmungen. Man hat Angst. Man hat Vorurteile. Man ist hilflos. Man weiß nicht, wie der andere vielleicht reagiert.«

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